Heidelberg

Die Stadt Heidelberg wurde im 12. Jahrhundert gegründet, kann aber auf eine Geschichte zurückblicken, die bis in keltische und römische Zeiten zurückreicht. Heidelbergs Ruhm und Bedeutung entstanden in dem 500 Jahre dauernden Abschnitt der Geschichte, als die Stadt zwischen dem 13. Jahrhundert und dem Jahr 1720 Residenz der Pfalzgrafen bei Rhein und Hauptstadt der Kurpfalz war. Der älteste Stadtteil Heidelbergs ist die Altstadt. Er befindet sich auf der Südseite des Neckars und beinhaltet den zwischen Neckar und Königstuhl gelegenen historischen Kern der Stadt. Die meisten Sehenswürdigkeiten Heidelbergs, wie das Heidelberger Schloss, befinden sich dort.

Der Vorgängerbau des Heidelberger Schlosses wurde im 13. Jahrhundert auf dem Jettenbühl errichtet, wohl zur gleichen Zeit wurde die Stadt im Bereich zwischen Königstuhl und Neckar planmäßig mit einem rechtwinkligen Grundriss und dem Marktplatz im Zentrum angelegt. Diese Stadtanlage nahm den östlichen Teil der heutigen Altstadt bis zur Grabengasse ein. Sie war von einer Stadtmauer umgeben, über den Neckar führte eine Brücke.Die älteste schriftliche Erwähnung Heidelbergs stammt aus dem Jahr 1196. Es ist aber davon auszugehen, dass der Ort bereits im Laufe des 12. Jahrhunderts entstanden war. Zu jener Zeit war Heidelberg im Besitz des Bistums Worms und bestand aus einer Burg auf der Molkenkur am Hang des Königsstuhls und einem Burgweiler im Bereich der Peterskirche am Fuße des Berges. Viele der heutigen Stadtteile Heidelbergs gehen aber auf Dörfer zurück, die schon zur Frankenzeit im 6. Jahrhundert entstanden waren. Einige von ihnen werden im Lorscher Kodex erstmals urkundlich erwähnt, Neuenheim und Handschuhsheim etwa im Jahr 765.

Der Heidelberger Stadtteil, der zusammen mit der Altstadt die Innenstadt bildet, ist das westlich der Altstadt gelegene Bergheim. Das ehemalige Dorf Bergheim ist älter als die Altstadt. Überreste menschlicher Besiedlung lassen sich bis in die frühe Steinzeit zurückverfolgen. Bergheim wurde 769 erstmals urkundlich erwähnt. 1392 wurde das Dorf Bergheim aufgelöst und die Bewohner in die schnell wachsende Residenzstadt Heidelberg zwangsumgesiedelt. Der Homo heidelbergensis, ein Urmensch, von dem der Neandertaler abstammt, erhielt seinen Namen, weil sein erster Fundort die Gemeinde Mauer südlich von Heidelberg war. Dort fand man 1907 in einer Sandgrube einen rund 600.000 Jahre alten Unterkiefer eines Homo heidelbergensis. Dabei handelt es sich um einen der ältesten Urmenschenfunde in Europa überhaupt.

Ab etwa 500 v. Chr. treten in der Geschichte Heidelbergs die Kelten auf. Sie gründeten auf dem Heiligenberg eine größere befestigte Siedlung. Deren doppelter Ringwall, zum Schutz gegen die vordringenden Germanen angelegt, ist immer noch zu erkennen. 200 Jahre später wurde diese Anlage aus nicht gänzlich geklärten Gründen wieder aufgegeben.

Heute leben Rund 150.000 Menschen in Heidelberg und darf man der Website Heidelbergs glauben, so fühlen sich neun von zehn Heidelberger/innen in ihrer Stadt ausgesprochen wohl und über zwei Drittel Heidelberg stark verbunden.

Ich kann es verstehen, gehört diese Stadt doch für mich zu den Schönsten, die ich bisher gesehen habe....

    

                                             

 

                               

Quelle: http://de.wikipedia.org
(Die Texte stehen unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation)